Aktuelle Meldungen
openTCS-Demo-Version verfügbar
02.08.2010
Das Fraunhofer IML stellt Interessenten auf Anfrage gern eine Demo-Version der Leitsystem-Software zur Verfügung.
Was sind Fahrerlose Transportsysteme?
Definition nach VDI-Richtlinie 2510 "Fahrerlose Transportsysteme":
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind innerbetriebliche, flurgebundene Fördersysteme mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen, deren primäre Aufgabe der Materialtransport, nicht aber der Personentransport ist.
Mehr dazu im Wikipedia-Artikel.
Kontakt
Für Fragen und Anregungen in Bezug auf openTCS stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sie erreichen uns per E-Mail an info@opentcs.org am Fraunhofer IML in Dortmund.
Implementierungsdetails
openTCS ist vollständig in der Programmiersprache Java implementiert und somit auf jeder Betriebssystemplattform lauffähig, für die eine Java-Laufzeitumgebung (mindestens Version 1.6) existiert.
Die Software kann daher z.B. auf einem Linux-/Unix-System ebenso eingesetzt werden wie auf einem Windows-System.

Systemkomponenten
Das gesamte Softwarepaket besteht aus mehreren Komponenten, mit denen ein vollständiges Leitsystem realisierbar ist:
Kernel
Der Kernel nimmt die zentrale Position im Leitsystem ein. Hier werden der Zustand des Gesamtsystems abgebildet, Transportaufträge an Fahrzeuge vergeben, Fahrtrouten berechnet und Streckenfreigaben erteilt. Außerdem werden Schnittstellen für Bedieneroberflächen sowie für Hosts, die eine übergeordnete Prozesssteuerung übernehmen, zur Verfügung gestellt.
Treiberapplikation
Die Treiberapplikation stellt einen Rahmen und einheitliche Schnittstellen zum Kernel für die Fahrzeugtreiber zur Verfügung. Die Fahrzeugtreiber übersetzen abstrakte Fahraufträge des Kernels in das zum jeweiligen Fahrzeug passende Kommunikationsprotokoll und setzen umgekehrt Meldungen der Fahrzeuge in einheitliche Zustandsbeschreibungen für den Kernel um; so ist ein Fahrzeugtreiber die einzige Komponente im System, welche die typspezifischen Eigenschaften eines Fahrzeugs kennen muss und mit ihnen arbeitet.
Bediener-Schnittstelle
Über die graphische Bedieneroberfläche können interaktiv Fahrkurse angelegt und geändert und damit Transportsysteme modelliert werden. Gleichzeitig dient sie während des Betriebs zur Visualisierung des Anlagenzustandes; dazu gehört u.a. die Darstellung der gegenwärtigen Fahrzeugpositionen und der zukünftigen Fahrtrouten.
